Unter dem Motto Gladbecker Schlaglichter  — Kneipen, Kult und Kurioses, präsentierten die Gladbecker Autoren Brigitte Vollenberg und Harald Landgraf ihre „Gladbeck-Bücher” im Lesecafé der Stadtbücherei.

Nach der Begrüßung durch Herrn Uwe von der Weppen, Leiter der Stadtbücherei, und Herrn Bürgermeister Ulrich Roland eröffnete Harald Landgraf, Journalist und Autor des Buches „Du mein Gladbeck — facettenreiche Stadt zwischen Emscher und Lippe”, den Leseabend.

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Du meine Stadt der Bäche

Harald Landgraf ließ so manchen Gast staunen, als er vorlas, dass Gladbeck neun Bäche auf dem Stadtgebiet vereint. Und die fantastischen Spaziergänge entlang dieser Fließgewässer, anschaulich mit Bildern untermalt, erweckten den Wunsch, ein Stück Gladbeck demnächst zu erwandern, das viele gar nicht kannten.

Brigitte Vollenberg berichtete von der Motivation, das Buch „Gladbeck — Anedkdoten und Geschichten ‑Vor und hinter den Kulissen”, in Angriff zu nehmen und damit einen Beitrag zum positiven Bild der Stadt beizutragen. Sie führte die Zuhörer in die Zeit der 50er bis 80er Jahre zurück. Bei ihr standen, eingebettet in kurze geschichtliche Abrisse, die Anekdoten im Vordergund.

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Sie las einen Text vor, der sich ebenfalls mit dem Wasser beschäftigte: „In Gladbeck wird SCHWIMMEN groß geschrieben” und entführte die Zuhörer in das alte Kaiser-Wilhelm-Bad.

Als begeisterte Krimischreiberin konnte sie es aber auch nicht lassen und stellte einen Einbruch in den Mittelpunkt einer weiteren Anekdote. „Auf frischer Tat ertappt”, so der Titel der Geschichte, die sich in den 50er Jahren ereignete.

Dirk Juschkat, Gladbecker Lyriker, der in beiden Büchern mit einem Gedicht vertreten ist, die er eigens für diese Projekte geschrieben hat, trug seine Gedichte „Du in lyrischen Versen” und Heiße Kost” vor.

Die Veranstaltung war gut besucht und mehr als fünfzig Zuhörer füllten das kleine Lesecafé.

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